Montag, 2. Januar 2006

Erotik Horoskop

- Die erotische Auswirkungen der Sterne und Sternzeichen auf Liebe und Partnerschaft

knappe 76 Minuten lang


Diesen Ratgeber wird man wohl nicht am Stück hören können. Vielmehr hörte ich erst die Einführung, dann einzelne Sternzeichendeutungen von Partnern die ich hatte, bzw die Deutung über meine Sternzeichen. Wem kein Passender Mensch zum vergleich einfällt kann durch die genannten Persönlichkeiten aus Film und TV seine Gedanken schweifen lassen und Vergleiche anstellen.

Erst wird Allgemeines über das Sternzeichen erzählt, dann was just eine Person dieser Gattung so Begehrenswert macht und schließlich gibt es noch einen „kosmischen Tipp“.

Die weibliche Sprecherstimme ist mir bekannt und angenehm im Ohr durch diverse erotische Geschichten von der Audio-Amore-Abteilung des flexible-Verlages.
Sehr sympathisch klang es in meinen Ohren, dass die Autoren nicht überzeugen wollen, das Menschen nach ihren Sternzeichen ticken. Wer dran glaubt, hat Spaß daran und den wird es vielleicht auch bereichern. Wer nicht dran glaubt, soll es bleiben lassen. Es ist kein Muß, wie in so vielen Ratgebern , wo immer wieder der Name des Autor hoch in den Himmel gelobt wird mit fast Tiefensuggestiver Gehirnwäschenarbeit.
Ich glaube an Horoskope. Wenn auch nicht an das aus der Tageszeitung oder der „Brigitte“ aber doch an eine Beeinflussung durch die Sterne.

Auch wird gesagt ca. 80 % der genannten Eigenschaften würden zutreffen. Und da lausche ich doch glatt noch einer Bestärkung meines Wissen. Ich bin mir bewusst, das mein Sternzeichen sehr erotisch ist und nicht nur der Liebhaber des Blümchensexes ist. Doch war ich ein wenig Erschrocken über die Trefferquote. Vielleicht nur 5 -10% fehlten zur absoluten Übereinstimmung.

„Sie wünschen sich SEX? So richtig mit full-Power? Hier werden sie fündig... Jeder seiner Berührungen trifft sie wie ein Stromschlag…...sind direkt, triebhaft und sehr draufgängerisch…“ Klingt ja richtig wie Werbung für mich und meine Sternzeichenmitstreiter. (Bewerbungsmails von Interessenten männlich 26-35, über 1, 85 m bitte an nebenstehende Adresse)
Ich bin neugierig in Zukunft auch die anderen Sternzeichen mit dem gehörten vergleichen zu können. Auch wenn ich anhand des Gehörten wohl nicht meine Partner aussuchen werde. Doch werde ich sie vielleicht eher verstehen und zu akzeptieren wissen.
Also keinesfalls eine CD, die man im Schrank verstauben lassen kann.

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Donnerstag, 29. Dezember 2005

Die Kunst des schmutzigen Gesprächs

"Dirty Talk"

1 CD


Dirty Talk ist gewiss nicht die andere Seite vom Blümchensex. Hier scheiden sich dennoch die Geister. Die einen sagen „geil!“, die anderen „Igitt, so was macht mich nicht an, wie albern“.
Dabei fängt es doch alleine bei der Definition an. Dirty Talk bedeutet nicht nur „Beiß mich kratz mich, gib mir Tierenamen.“ Das schmutzige Gespräch fängt schon viel früher an und soll doch zuerst einmal, wie ich gleich in den ersten Kapiteln lerne ein positives Gefühl beim Gegenüber auslösen. Da war ich doch überrascht. Rechnete ich doch mit Worten, wie „Mach mich an du g…… Schl….., bl… mir einen.“ Auch die kommen in Hörbeispielen vor, doch zuerst einmal wird das Spiel mit den Worten geübt. Was lösen bestimmte Worte in uns aus? Welche Worte finden wir angenehm, welche unangenehm. Wie umschreiben wir Gefühle, Körperteile oder Empfindungen.
Später kommt die Steigerung bis zur verbalen Pornographie und interessante Varianten, doch nicht jeder muß das für sich übernehmen oder umsetzen. Es sind Vorschläge und alleine die Theorie empfand ich als Bereicherung.
Und so war ich positiv überrascht von der 75 minütigen CD.

Was ich schade finde, ist das auch die Beispiele nur von einer weiblichen Stimme gesprochen werden. Der Männerpart hätte sich um einiges überzeugender Angehört, wenn er auch von einer männlichen Stimme gesprochen worden wäre.

Kurzbeschreibung von Amazon
Dieses Hörbuch ist als Ratgeber für Paare, Singles oder einfach nur interessierte Personen gedacht, die mehr über die Kunst des schmutzigen Gesprächs erfahren möchten: den Dirty Talk. Viele praktische Vorschläge und Beispiele werden Ihre ersten Schritte in die neue Welt begleiten und sollen der Phantasie Ihrer Sprache zu mehr Ausdruck bewegen. Auf ein lustvolles Miteinander mit verbalen Höhepunkten und völlig neuen sexuellen Gelüsten auf vielen unterschiedlichsten Ebenen! Lassen Sie sich entführen in ein Universum, das im erotischen Bereich viel zu kurz kommt, sich über die bestehende häusliche Stummheit und Einsilbigkeit hinwegsetzt und Ihnen die vielfältige, erotische Auswahl an verbalen Ausdrucksmöglichkeiten aufzeigt. Es ist eine Welt voller spielerischer Phantasie, der keine Grenzen gesetzt sind und die Sie wunderbar umsetzten können, indem Sie dem einfachen Prinzip "learning by doing" folgen.


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Samstag, 24. Dezember 2005

Fröhliche Weihnachten

Ein Weihnachtsgruß an Euch nicht nur für die Lauscher, auch für die Augen:

Boxen an: http://media.putfile.com/WizardsofWinter-SM

Mittwoch, 14. Dezember 2005

Noch mehr Links

Andre vom Hörbuchblog fand mich, bzw den Lauscherblog, verlinkte mich und widmete mir einen Eintrag. Verdutzt war ich ja schon, da Andre schon länger "im Geschäft" zu sein schein.

Umsomehr macht es Spaß auf seiner Seite zu stöbern, da er unter anderem eine unglaublich lange Linkliste zum Thema "Hörbücher" aufweisen kann.

Sonntag, 11. Dezember 2005

P.S. Ich liebe dich

4 CD`s


Holly hat vor einem Monat ihren Mann Garry verloren. Er hatte einen Gehirntumor und sie haben sich gemeinsam auf den Tod vorbereitet und nun ist Garry weg. Mitten im Tiefpunkt ihres Lebens beginnt das Buch.
Holly findet eine Liste, die Garry noch zu Lebzeiten für sie gemacht hat. Jeden Monat öffnet Holy einen Briefumschlag, wo Garry sie zu etwas auffordert, was sie langsam wieder am Leben teilhaben lässt; was ihr hilft ihre Trauer zu bekämpfen. Er ist irgendwie immer bei Ihr und hilft ihr mit seinem Tod zurechtzukommen. Doch auch ihre Freunde stehen mitfühlend hinter hier und begleiten sie in der härtesten Zeit ihres Lebens.

Die Autorin war zum Zeitpunkt des Schreibens gerade erst 23, was an ihrem Können zweifeln lies. Doch der Leser wird eines besseren belehrt.
Auf sentimentale Weise, äußerst einfühlsam, aber keinesfalls kitschig erlebt man Hollys Zeit „danach“. Ich schmunzele, lache, weine, denke nach…….

Sowohl für das Buch als auch für das Hörbuch, sollte man sich Zeit nehmen und Taschentücher bereithalten. Ein wenig erinnert es mich an Nikolas Sparks, aber doch klingt es viel wirklicher, nicht so abgehoben sentimental, sondern aus dem Leben gegriffen.
Die ältere weibliche Stimme liest sehr einfühlsam, warm und weich, direkt vom Gehörgang ins Herz hinein.
Nicht nur , aber auch für Personen, die einen lieben Menschen verloren haben!

Donnerstag, 8. Dezember 2005

Schmetterling und Taucherglocke

3 MC`s



Der Autor dieser Autobiographie, Vater zweier Kinder, war Chefredakteur der Zeitschrift "Elle", als ihn ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Er blieb, 43 Jahre alt, vollständig gelähmt. Allein mit dem Zwinkern eines Augenlides gelang es ihm, sich mit seiner Sekretärin zu verständigen, der er auf diese Weise sein Buch diktierte. Sein Lebensmut und sein Humor lassen keinen Leser unberührt. Es wird deutlich, was es heißt, äußerlich völlig erstarrt, doch geistig ganz auf der Höhe zu sein.Jean-Dominique Bauby, 1952 geboren, war Journalist und zuletzt Chefredakteur von "Elle". Durch einen Gehirnschlag gelähmt, verbrachte er die letzten Monate seines Lebens in einer Spezialklinik in Berck-sur-mer, wo er auch dieses Buch diktierte. Er starb wenige Tage nach dessen Veröffentlichung in Frankreich, am 9. März 1997.

Was bedeutet es, nicht reden zu könnne, sich nicht bewegen zu können und völlig klar zu denken? Jean-Dominique Bauby erlebt genau diesen Zustand und beschreibt ihn. Nach einem Gehirnschlag hat er das "Locked-Syndrom"
Allein durch bewusstes Verändern seines Herzschlages macht er eine Krankenschwester auf sich Aufmerksam. Vermittelt „Ich lebe und bekomme alles mit. „ Das Hörbuch ist teilweise deprimierend, lähmend und doch macht es ein ganz bisschen Mut aufs Leben.

Sonntag, 4. Dezember 2005

Der Kontrabass

1 CD 60 Minuten


Der Kontrabass zählt seit seiner Uraufführung 1981 zu den meistgespielten deutschen Stücken. Es lebt einzig vom Monolog eines Musikers des Staatsorchesters, vor dessen böser Zunge nichts verschont bleibt: sein Instrument, der Kontrabass, seine Musikerkollegen, Wagner, Mozart, die Psychoanalyse und auch sein eigenes Dasein als Orchestermusiker mit samt seiner Einsamkeit … Die Kraft und Präsenz, mit der Walter Schmidinger diesen Misanthrop lebendig werden lässt, ist beeindruckend. Wenn er Bier trinkend dem „Zuhörer“ sein Wissen über die Musikgeschichte, über die Bedeutung des unterschätzten Kontrabasses zum Besten gibt, wenn er vorspielt, über Gott und die Welt herzieht und dabei die Kreise immer weiter weg von seiner Kontrabass-Bestimmung zieht, um letztlich immer wieder da zu landen, von wo er nicht weg kommt: von seiner Hassliebe zur Bassgeige -- dann glaubt man, dabei zu sein, in dem Schall geschützten Zimmer des kauzigen Menschen. Virtuos wechselt Schmidinger zwischen den musikgeschichtlichen Exkursen zu persönlicheren, intimeren Gefilden des Protagonisten: zu Sarah, der Sopranistin, die für ihn ein anderes, freieres Leben verkörpert. Wortgewaltig lässt der Sprecher die „Liebe“ des skurrilen Beamten und Musikers hören. Der gebildete, in absoluter Sicherheit lebende Mann, der davon träumt auszubrechen, erregt sich, droht in seiner Projektion aller Wünsche auf Sarah die Fassung zu verlieren … Doch im letzten Augenblick kann er dann doch wieder zurückfinden in sein vom verhassten Kontrabass bestimmtes Leben. Es ist schlicht brillant, wie der Solist Schmidinger mit seiner Stimme die Zerrissenheit des Helden abdeckt und die zwei Seiten der Medaille Verehrung und Knechtschaft inszeniert.
Fazit: Walter Schmidinger, die Schauspiellegende, interpretiert in dieser herausragenden Lesung kongenial und unvergesslich einen misanthropischen Helden. Einen Gehemmten, zur Tat nicht Fähigen. Absolut zu empfehlen.



Vor einigen Jahren sah ich „den Kontrabaß“ im Theater. Die Familie wollte etwas Besonderes zu Weihnachten machen und es war gelungen. Ich wusste nicht was auf mich zukommt und lies mich überraschen. Im „Studio“ des Staatstheaters fühlte ich mich fast deplatziert, als ich im winzigen Zuschauerraum fast ins Wohnzimmer des Erzählers hereinplatzte. Zu Intim schien mir die Atmosphäre. Ein Schauspieler 60 Minuten? Das konnte doch nur langweilig werden. Ich wurde eines besseren belehrt. Schon alleine der Alkoholkonsum des Musikers während seines Monologes imponierte mir und lies mich gebannt zuhören.
Er erzählt von seinem unspektakulären Leben, zieht über die Musik und seine Kollegen her lobt nur sein Instrument und Sarah in den Himmel. An Sarah traut er sich nicht heran, so ist sein Ersatz sein Instrument. Und je mehr er die Bierflaschen in sich laufen lässt um zu persönlicher werden seien Erzählungen, je mehr Hemmungen lässt er fallen, mehr Emotionen kommen ans Tageslicht des einsamen Musikers.
Der Zuhörer erfährt nebenbei eine Menge über die Musik und ihre Geschichte und diverses Hintergrundwissen.

Gewiss ist der „Kontrabaß“ kein Krimi , aber ganz bestimmt eine unterhaltsame Stunde aus dem Genre der Klassiker.

Mittwoch, 23. November 2005

Radiopannen

Ich wünsche viel spaß bei dieser Sammlung von Radiopannen.
wühlt euch durch durch die Rubriken und lacht einfach mit.

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Versprecher
Verwirrt
Peinlich
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Lauscherin

Bloglesung Mainz

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Ich freue mich über Hörtipps , konstruktive Kritik oder Bewertungen Eurerseits. Ihr müßt übrigens nicht bei twoday angemeldet sein, um Kommentare direkt zu den Beiträgen abgeben zu können ;-) Kontakt: Lauscherin (at) habmalnefrage.de

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Zuletzt aktualisiert: 10. Okt, 14:26

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